Immobilienmarkt 2026: Stabile Preise trotz verhaltener Nachfrage – Berlin bleibt Preistreiber

Der deutsche Immobilienmarkt ist mit einer Mischung aus Beständigkeit und Abwarten in das Jahr 2026 gestartet. Während die große Kaufwelle zu Beginn des Quartals ausblieb, zeigt der März eine deutliche Trendwende. Besonders in Berlin zeigt sich: Wer auf fallende Preise hofft, könnte enttäuscht werden.
Deutschlandweit: Ein Markt der zwei Geschwindigkeiten
Das aktuelle WohnBarometer für das Q1 2026 zeichnet ein klares Bild für die Bundesrepublik: Der Kaufmarkt ist stabil, aber die Dynamik hat sich gewandelt.
- Nachfragerückgang im Quartalsdurchschnitt: Insgesamt gingen die Anfragen für Wohneigentum in den Metropolen um etwa 8 % zurück. Viele Kaufinteressierte agieren aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage weiterhin vorsichtig.
- Die März-Wende: Interessanterweise gab es zum Ende des Quartals eine „Gegenbewegung". Im März stieg die Nachfrage in den Top-5-Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt) sprunghaft um rund 7 % an. Experten führen dies darauf zurück, dass viele Käufer das aktuelle Zinsniveau (ca. 3,6 % bis 3,8 %) sichern wollen, bevor eventuelle Schwankungen eintreten.
- Bestandswohnungen als Gewinner: Während Neubaupreise eher seitwärts tendieren, legten die Preise für Bestandswohnungen deutschlandweit um 1,4 % zu - ein stärkeres Plus als im Vorquartal.
Fokus Berlin: Keine Spur von Preisrückgang
In der Hauptstadt bleibt die Lage für Käufer angespannt. Berlin entzieht sich dem Trend stagnierender Preise in vielen anderen Regionen.
- Einfamilienhäuser boomen: Im Jahresvergleich (Q1 2025 zu Q1 2026) verzeichnet Berlin bei Einfamilienhäusern einen Preisanstieg von 5,0 %. Damit führt Berlin das Feld der Metropolen an, weit vor Hamburg (+3,5 %) oder Frankfurt, wo die Preise sogar leicht sanken (-1,5 %).
- Stabil auf hohem Niveau: Bei Eigentumswohnungen im Bestand stagnierten die Preise in Berlin im Vergleich zum Vorquartal zwar kurzzeitig, liegen aber im Jahresvergleich weiterhin deutlich im Plus. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in begehrten Lagen wie Mitte oder Friedrichshain-Kreuzberg klettert unaufhaltsam weiter.
- Mietmarkt drückt auf den Kaufmarkt: Da die Neuvertragsmieten in Berlin im Q1 2026 auf durchschnittlich 13,11 €/m² gestiegen sind (+2,9 % zum Vorjahr), bleibt der Kauf einer Immobilie trotz der Zinsen für viele eine attraktive langfristige Alternative zur Miete.
Fazit: Worauf sollten sich Käufer einstellen?
Die „große Unsicherheit“, von der oft die Rede ist, betrifft vor allem die geopolitische Lage und die wirtschaftliche Prognose. Der Immobilienmarkt selbst reagiert jedoch robust.
Das bedeutet für Sie?
- Warten lohnt sich kaum: In Berlin und anderen Top-Lagen ist nicht mit flächendeckend sinkenden Preisen zu rechnen. Das knappe Angebot trifft auf eine - besonders im März wieder erstarkte - Nachfrage.
- Bestand vor Neubau: Wer flexibel ist, findet im Bestand eher Angebote, wobei hier die energetische Sanierung ein wichtiges Verhandlungsthema bleibt.
- Zinsen beobachten: Das aktuelle Fenster bietet eine gewisse Planbarkeit. Ein schneller Abschluss kann sinnvoll sein, bevor die Nachfrage im Frühjahr die Preise weiter nach oben treibt.
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